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 Rassismus_Brains_04052018


„Ich fange einfach mal an“, sagt Herr Butterwegge und wirkt total entspannt: „Mit der Agenda 2010 leitete die rotgrüne Koalition unter Kanzler Gerhard Schröder einen radikalen Kurswechsel ein, der die sogenannte Lissabon-Strategie im nationalen Rahmen umsetzte. Auf dem dortigen EU-Sondergipfel im März 2000 hatten die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten als ‚strategisches Ziel‘ für das Jahrzehnt beschlossen und verlautbart, ‚die Union zum wettbewerbs­fähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen – einem Wirtschaftsraum, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einem größeren sozialen Zusammenhalt zu erzielen.‘ ....  Suppenküchenstaat


 

"Niemals tut man so vollständig und ruhig das Böse, als wenn man es mit religiösem Gewissen tut" (Blaise Pascal) [In anderen Quellen ist "religiösem" durch "gutem" ersetzt. ]


 

Auch "Schmuddelkinder" haben Träume

von Fulbert Steffensky aus Hamburg Die Gesellschaft steht hilflos vor der Aggressivität vieler Jugendlicher. Billigen kann man die Formen der Fremdenfeindschaft und sinnloser Zerstörung nicht. Aber vielleicht kann man verstehen, dass diese Gewalt einen geheimen Text hat und eine Sprache ist, die auf sinnlose Weise nach einem sinnvollen Leben fragt.

Gestillt werden kann der Hunger nach Brot, Grenzenlos ist der Hunger nach Schönheit.

Lebensschönheit: Einen Namen zu haben und kenntlich zu sein. Menschen zu kennen, für die man stehen kann und die für einen einstehen. Sein Leben an etwas Sinnvolles verschwenden zu können. Stark zu sein, und nicht vom Leben überrannt werden. Lebendig zu sein und nicht in narkotischer Dumpfheit zu vegetieren. Auch Schmuddelkinder träumen ihre verqueren Träume von der Schönheit des Lebens.

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Nein, wir sind nicht „Charlie Hebdo“...

aber genau das ist das Problem. Ein Vorschlag zur tatsächlichen Meinungsfreiheit, während die Selbstzensur um sich greift.

Erstens sind die meisten Verteidiger von Charlie Hebdo sehr neue und selektive Fans dieses Satiremagazins. Es ist erstaunlich, wie viele islamophobe und rechtsextreme Leute jetzt ihre Liebe zu einem Magazin erklären, das sie vor Kurzem noch für ein kommunistisches Drecksblatt hielten (etwa nach dem beißenden Spott, das es über ihre Helden ausgoss: von Christus bis zu Marine Le Pen.)

Zweitens sind viele nicht Charlie, weil sie denken, dass demokratische Debatten „zivilisiert geführt werden und niemanden ärgern sollten“. Das Problem ist, dass „Zivilisiertheit“ ein glitschiges Terrain ist, das Leuten sehr Unterschiedliches bedeutet.

Drittens sind viele nicht Charlie, weil sie Angst haben. Sehr viele würden niemals öffentliche Kritik wagen, zumindest nicht an relativ mächtigen Personen.

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 Das Gesetz der unbeabsichtigten Konsequenzen zeigt, was geschieht, wenn ein einfaches System ein komplexes System zu regulieren versucht.

Frank Schirrmacher in EGO, das Spiel des Lebens