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Liberalismus

am 20.1.2019 wurde im Deutschlandfunk in der Reihe "Essay und Diskurs" ein spannender Blick auf den Liberalismus unter dem Titel 'Unsere Freiheit, von außen gesehen' gesendet. Hier der Link zu der Sendung.

Theorien der Wirtschaftswissenschaften

Der FREITAG: "Der Ökonom Stefan Schulmeister vertritt die These, dass der Kampf gegen fremde Denkstile und Theorien in den Wirtschaftswissenschaften brutaler geführt wird als in anderen Disziplinen. Setzt sich eine andere Theorie durch, so verändert sie die Verteilung von Einkommen, Vermögen  und Macht. Ist da etwas dran?"

Helge Peukert: "Ich halte die These für absolut richtig. Wenn etwa Soziologen über Resonanz, Entschleunigung und andere wichtige Fragen sinnieren, tut dies den Bessergestellten und wirtschaftlich Mächtigen nicht unmittelbar weh. Wenn aber zum Beispiel die Aufhebung des Geldschöpfungsprivilegs der Banken oder eine höhere Erbschaftssteuer untersucht und gefordert wird, geht es um Umverteilung in der Höhe von Milliarden oder Billionen Euro. Daher versuchen auch Multis und die Finanzgroßwirtschaft, Einfluss auf die Wirtschaftswissenschaften auszuüben."

siehe DER FREITAG Nr. 47 vom 22.11.2018

Too Big to Jail

Die Aktienanteile steigen: Der Finanzgigant Blackrock drängt auf den lukrativen Wohnungsmarkt und hat mit Deutschlandchef Friedrich Merz einen mächtigen Verbündeten an seiner Seite. Für Mieter, insbesondere von Vonovia und Co., ist das eine weitere Hiobsbotschaft.
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Das Märchen von den teuren Alten

Dem Gesundheitswesen unserer alternden Gesellschaft droht die Kostenexplosion. Klingt einleuchtend, ist aber falsch.

Bernd Hontschik in der taz vom 3.11.2018

Terézia Mora:

 

„Hütten sind immer offen, auch wenn Grenzen zu sind“

Wirtschaftswissenschaftler

Schon 1952 schrieb Gaito Gasdanow in seinem Roman "Nächtliche Wege" :

Ich kannte einen alten Mann, einen Wirtschaftswissenschaftler, Anhänger veralteter wirtschaftlicher Theorien; er war ein netter Mensch, spielte stundenlang mit seinen kleinen Enkeln, hatte sehr guten Kontakt zur Jugend, war aber unversöhnlich, wenn es um die ökonomische Struktur der Gesellschaft ging, die, wie ihm schien,  stets von denselben Grundsätzen geregelt wurde und in seiner Darlegung entfernt an die Grammatik einer inexistenten Sprache erinnerte. Einer dieser Grundsätze war seiner Meinung nach das unselige Gesetz von Angebot und Nachfrage; und egal wieviele Beispiele ich für Situationen anführte, in  denen es keine Gültigkeit hatte, der Alte wollte einfach nicht zugeben, dass man dieses Gesetz in Frage stellen könne - und schließlich sagte er völlig verzweifelt, mit schier tränenerstickter Stimme:
"Verstehen Sie doch, junger Freund, ich kann Ihnen nicht zustimmen. Das würde vierzig Jahre meiner wissenschaftlichen Arbeit zunichte machen."

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